IEK Prozesss

Das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) stellt den roten Faden für die Gebietsentwicklung in den kommenden sieben Jahren im RISE-Fördergebiet Schnelsen dar. Es wird die entsprechenden Ziele, Strategien und Maßnahmen enthalten. Noch existiert dieses Konzept nicht. Es wird in den kommenden Monaten gemeinsam mit den
Expert:innen – Ihnen, den Schnelsener Bürger:innen, Gewerbetreibenden, Grundeigentümer:innen und weiteren Akteur:innen aus dem Stadtteil erarbeitet.

Prozessgrafik

Die Schnelsenerinnen und Schnelsener werden verschiedene Möglichkeiten erhalten sich und ihre Ideen und Wünsche in den Prozess und das IEK einzubringen. Das Bezirksamt Eimsbüttel und die GOS bieten bis zur Sommerpause vielfältige Beteiligungsformate in den beiden Teilgebieten an. Im Zentrumsbereich wurden im Rahmen des Verfahrens Fokus Frohmestraße bereits zahlreiche Anregungen und Forderungen gesammelt. Diese werden in verschiedenen Veranstaltungen auf ihre Aktualität geprüft und priorisiert. In Burgwedel kann momentan noch nicht auf eine solche fundierte Basis zurückgegriffen werden. Daher werden hier zusätzlich aufsuchende Beteiligungsveranstaltungen am Roman-Zeller-Platz und im Wassermannpark durchgeführt. Das Team der GOS wird in den nächsten Monaten auch in den unterschiedlichen Quartieren unterwegs sein und das direkte Gespräch mit möglichst vielen Einrichtungen, Initiativen und Vereinen suchen. Auch die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen sowie der Migrant:innen wird bis zum Sommer durchgeführt. Die Formate werden gemeinsam mit den im Gebiet ansässigen Einrichtungen konzipiert. Am Montag, den 16. Mai 2022 um 18 Uhr, sind alle Interessierten herzlich zum ersten Workshop zum Integrierten Entwicklungskonzept im Freizeitzentrum Schnelsen eingeladen. Dort sollen gemeinsam Visionen und Projektideen für das Fördergebiet entwickelt werden. Zudem werden die bisherigen Beteiligungsergebnisse überprüft und bewertet. Am Montag, den 4. Juli 2022 findet ebenfalls im Freizeitzentrum Schnelsen von 18 bis 21 Uhr der zweite Workshop zum IEK statt. In diesem werden gemeinsam konkrete Projekte und Maßnahmen entwickelt, die in das Entwicklungskonzept aufgenommen werden sollen. Hier fließen auch die Anregungen und Ideen der weiteren Beteiligungsformate ein. Zudem werden das Bezirksamt und die GOS eine Rückmeldung zu den Umsetzungschancen der Projektideen aus dem 1. Workshop geben. In der zweiten Jahreshälfte wird die GOS in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Eimsbüttel das Integrierte Entwicklungskonzept erstellen. Dieses wird voraussichtlich im Oktober im Stadtteilbeirat vorgestellt und in der Folge der Bezirksversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.

Ab August: Der neue Stadtteilbeirat und Gelder für kleine Projekte

Für das Fördergebiet Schnelsen wird ab Sommer ein Stadtteilbeirat
eingerichtet, damit Sie über das informiert werden, was im Zentrum
des Stadtteils und in Burgwedel passiert – und damit Sie mitreden
und vor allem mitgestalten können. Die Sitzungen werden öffentlich
sein und alle Interessierten können daran teilnehmen und mitdiskutieren und teilweise mitentscheiden. Es handelt sich nicht um ein gewähltes Gremium. Ein Stimmrecht erhält man, wenn man zuvor an zwei Sitzungen des Beirats teilgenommen hat. Alle Teilnehmenden können Vorschläge für die Tagesordnung einbringen, so dass im Stadtteilbeirat die Themen behandelt werden, die Ihnen wichtig sind. Der Stadtteilbeirat bündelt die für
das Fördergebiet relevanten Themen und führt die Bewohner:innen und Akteure aus den beiden Gebieten Frohmestraße und Burgwedel zusammen, so dass hierdurch auch die Arbeit der bereits bestehenden Gremien entlastet wird. Bei der Auswahl der zu behandelnden Themen werden die GOS und das Bezirksamt Eimsbüttel auf ein ausgewogenens Verhältnis zwischen dem Zentrumsbereich und Burgwedel achten. Der Beirat wird regelmäßig, alle zwei Monate, voraussichtlich um 19:00 Uhr tagen und sich mit geplanten Maßnahmen und Projekten im Fördergebiet befassen und diese diskutieren. Maßnahmen, die mit Mitteln der Integrierten Stadtteilentwicklung umgesetzt werden sollen, werden dem Stadtteilbeirat vorgestellt und dazu eine Meinung des Gremiums eingeholt. Des Weiteren kann der Stadtteilbeirat auch
Empfehlungen an die Bezirkspolitik aussprechen. Der Stadtteilbeirat entscheidet zudem über die Vergabe der Mittel aus dem neuen Verfügungsfonds für Schnelsen. Die Organisation und Moderation der Sitzungen des Stadtteilbeirats übernimmt die GOS.
Die erste und gleichzeitig konstituierende Sitzung des Stadtteilbeirats wird voraussichtlich Ende August stattfinden. Der Termin und der Ort der Sitzung werden rechtzeitig über verschiedene Medien sowie auf der Website fokus-schnelsen.de bekannt gegeben.

Jährlich 30.000 Euro für Ihre Projekte

Ab Sommer wird zur Mitwirkung und Unterstützung der Schnelsenerinnen und Schnelsener an dem
Gebietsentwicklungsprozess ein Verfügungsfonds eingerichtet, mit dem kleinere, in sich abgeschlossene Maßnahmen unbürokratisch
finanziert werden können. Förderfähig sind Projekte die nachbarschaftliche Kontakte stärken, Begegnungen ermöglichen und Netzwerke unterstützen. Darüber hinaus können Beteiligungsverfahren, Workshops, Mitmachaktionen, lokale Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur Stärkung der Stadtteilkultur, Maßnahmen zur Belebung des Einzelhandelsstandortes, Veranstaltungen oder auch kleinere bauliche Maßnahmen gefördert werden. Wichtig ist, dass die Verfügungsfonds-Projekte dabei in der Regel zu 50 Prozent aus Eigen- und/oder Drittmitteln kofinanziert werden müssen. Drittmittel können beispielsweise Spenden
oder Einnahmen aus Verkaufserlösen und Eintrittsgeldern sein.
Werden mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten für ein Projekt beantragt, muss dies begründet werden. Antragstellende können Privatpersonen, Vereine, Institutionen oder Initiativen sein. Wichtig ist allein, dass das Projekt dem Programmgebiet Schnelsen zugute kommt.

Sie haben eine Projektidee für den Herbst oder später?

Falls Sie eine Projektidee haben, über die ab dem August entschieden werden soll, wenden Sie sich gerne an die GOS, die als Gebietsentwicklerin den Verfügungsfonds verwaltet und Sie bei der Antragstellung berät.

Sie haben eine Idee für Burgwedel und können nicht warten?

Auch dafür gibt es eine unbürokratische Lösung: Der Bezirk Eimsbüttel hat auch für dieses Jahr wieder einen Verfügungsfonds für
Burgwedel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung gestellt. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Arbeitskreis Burgwedel. Wenn Sie für die Umsetzung Ihrer Projektidee Unterstützung brauchen, wenden Sie sich gerne an das Kinder- und Familienzentrum, Walter-Jungleib-Straße 20, Tel.: 040-55009135/36 oder per E-mail an Werner Brayer vom KiFaZ: werner.brayer@kifaz-schnelsen.de

Aktuelle Projekte

Projekt 01

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Projekt 02

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Projekt 03

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Projekt 04

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Projektfortschritt